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Meine Positionen

In Bremen zu leben heißt für immer mehr Menschen, mit Armut, Ausbeutung und Ausgrenzung leben zu müssen. Bremen ist das Land mit der höchsten Kinderarmut, mit fatalen Folgen für die jungen Menschen, deren Zukunftschancen von vornherein schlechter sind. Umso wichtiger wäre es, kostenlose, gute und flächendeckende Betreuungs-, Schul- und Freizeitangebote für Kinder und junge Menschen bereitzustellen. Doch das Gegenteil ist der Fall: KiTa-Gebühren wurden noch erhöht, Betreuungsplätze fehlen massenhaft und die Freizis werden kaputt gespart. Für die Beschäftigten in der Jugendhilfe gibt es statt Anerkennung seit Jahren mehr Arbeit für weniger Geld. Bremen bietet vielen jungen Menschen keinen guten Start ins Leben.

Bremen bietet auch Neuankommenden keinen guten Start. Massenunterkünfte mit wenig Privatsphäre und viel Fremdbestimmung, prekärer Aufenthalt, prekäre Arbeit und Diskriminierung sind an der Tagesordnung für viele Geflüchtete. Günstiger Wohnraum fehlt für Menschen jeder Herkunft.

Weil es an sozialen Angeboten, Bildungschancen und Ausbildungs- und Arbeitsplätzen fehlt, müssen sich Viele um das Wenige rangeln. Das ist der Nährboden für Neid und Rassismus. Chancengerechtigkeit und Menschenwürde, aber auch eine offene Gesellschaft werden langfristig nur gesichert, wenn genügend Ressourcen für ein gutes Leben für Alle zur Verfügung stehen. Dafür kämpfen wir, indem wir uns stark machen für gute soziale Infrastruktur, Daseinsvorsorge und Wohnraum. Das ist unsere solidarische Alternative zu rassistischer Spaltung.

Sei dabei, denn gemeinsam sind wir stark!