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IQB-Studie zeigt, dass Verbesserungen in den Schulen wesentliche Aufgabe der kommenden Jahre bleibt

Heute wurden in Berlin die Ergebnisse des neuen IQB-Bildungstrends vorgestellt. In diesem werden die Schulen der verschiedenen Bundesländer verglichen, diesmal wurden die erreichten Kompetenzen in Mathe und den Naturwissenschaften in der neunten Klasse untersucht. Das Land Bremen schneidet dabei weit unterdurchschnittlich ab. In Mathe haben die Kompetenzwerte der Schülerinnen und Schüler sogar noch einmal nachgelassen, die Naturwissenschaften bleiben auf sehr geringem Niveau stabil. Auffällig ist erneut auch die hohe Abhängigkeit der erbrachten Leistungen vom sozialen Status der Eltern.

Sofia Leonidakis, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft, kommentiert die Studienergebnisse: „Das erneute niedrige Abschneiden Bremens beim Bildungstrend zeigt, dass Verbesserungen an den Schulen weiterhin die wesentliche Aufgabe für die Koalition in den kommenden Jahren ist. Das hängt auch mit der sozialen Lage in Bremen und Bremerhaven und der zunehmenden Heterogenität der Klassen zusammen. Mir bereitet große Sorge, dass es nach wie vor in Bremen wenig gelingt, Kinder aus armen Elternhäusern zum Schulerfolg zu verhelfen. Wie wir im Koalitionsvertrag vereinbart haben, werden wir daher insbesondere die Schulen in den Stadtteilen mit großen sozialen Herausforderungen besonders stärken. An diesen Schulen werden wir - soweit verfügbar - zusätzliches Personal einsetzen, um Kinder individuell fördern und betreuen zu können. Eine konsequente Doppelbesetzung an den Grundschulen, zusätzliche Lernzeit für Kinder mit Förderbedarfen sowie eine Verbesserung der Sprachförderung sind hier vorgesehen. Darüber hinaus nehmen wir aber auch alle Schulen in den Blick, zum Beispiel bei Verbesserungen in der Inklusion. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Bremer Schulen in die Lage zu versetzen, allen Kindern die gleichen Chancen zum Lernen geben zu können.“