Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Handschellen haben in der Jugendhilfe nichts verloren

Zu den heute in den Medien beschriebenen Vorfällen der Anwendung unmittelbaren Zwangs bei minderjährigen Geflüchteten äußert sich Sofia Leonidakis, Vorsitzende und fluchtpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE in der Bremischen Bürgerschaft wie folgt:

„Der beschriebene Umgang mit schutzbedürftigen Minderjährigen ist aus unserer Sicht unverhältnismäßig und keineswegs im Sinne des Kindeswohls. Handschellen haben in der Jugendhilfe nichts verloren. Stundenlanges Fesseln, zwangsweise Fahrten in Shorts oder nächtliches Wecken sind keine Methoden, die zum Repertoire im Umgang mit schutzbedürftigen und häufig traumatisierten Minderjährigen gehören sollten. Wir fordern ein sofortiges Ende dieser Praxis und werden den konkreten Vorwürfen nachgehen.“