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Positionspapier: Armut ressortübergreifend bekämpfen!

Die Coronakrise kann die Armut verschärfen. Davor warnte etwa der Paritätische Wohlfahrtsverband in seinem jüngsten Armutsbericht.

Als Grund nannte der Verband die wachsende Arbeitslosigkeit, eine der Hauptursachen für Armutsgefährdung in Deutschland. Auch in Bremen zeigte sich im Frühjahr ein sprunghafter Anstieg der Arbeitslosigkeit.

Zudem ist das kleine Bundesland Schlusslicht beim Anteil der Bürger*innen, die armutsgefährdet sind. So lag die Armutsgefährdungsquote 2019 bei 24,9 Prozent – so hoch wie in keinem anderen Bundesland.

In Bremen stieg die Arbeitslosenquote im Zuge des ersten Lockdowns im Frühjahr sprunghaft an – von 10 auf 12 Prozent im August. Insgesamt 44.157 Menschen waren im Hochsommer 2020 erwerbslos. Auch wenn sich eine Erholung des Arbeitsmarkts abzeichnet und die Zahl der Bremer*innen ohne Arbeit im November 2020 auf 41.500 gesunken ist, gibt es keinen Anlass für Entwarnung. Aufgrund von Insolvenzen sowie dem Auslaufen von Kurzarbeit könnte die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten wieder steigen. Zudem haben Unternehmen in Bremen jüngst für 8.000 weitere Beschäftigte Kurzarbeit beantragt. Somit sind derzeit insgesamt mehr als 170.000 Bremer*innen in Kurzarbeit.

Die Linksfraktion hat nun ein Positionspapier zur Armutsbekämpfung in Zeiten der Pandemie verabschiedet, dass Sie HIER einsehen können. In der Vorlage wird unter anderem eine ressortübergreifende Koordinierungsstelle für Armutsbekämpfung vorgeschlagen.

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