Loud, proud – und solidarisch: Wir sind beim Bremerhavener CSD dabei!

Die Linksfraktion ist beim Bremerhavener CSD dabei - Kommt mit, feiert mit uns und lasst uns gemeinsam für queere Rechte, Vielfalt und Toleranz auf die Straße gehen!

Der Bremerhavener CSD startet am Samstag, 12. Juli, um 12 Uhr vor dem Historischen Museum Bremerhaven. Die Kundgebung mit Musik, Redebeiträgen und vielem mehr, beginnt um 13 Uhr auf dem Theodor-Heuss-Platz. Das Motto der vierten Pride in Bremerhaven lautet: "Nie wieder still - Loud and Proud".

Sofia Leonidakis, Vorsitzende der Fraktion Die Linke in der Bremischem Bürgerschaft, dazu: „Der Christopher Street Day ist politischer Widerstand und die Verteidigung der pluralen Gesellschaft. Beim CSD wird nicht nur die Vielfalt gefeiert, es geht darum, für queere Rechte zu demonstrieren und sie gegen Angriffe zu verteidigen. Der Rechtsruck macht vor queerem Leben nicht Halt, LGBTIQA* werden immer öfter zur Zielscheibe, verächtlich gemacht oder in ihrer sexuellen Identität und Orientierung delegitimiert. Die Bundestagspräsidentin verbannt die Regenbogenflagge weitgehend aus dem Bundestag. Die AfD hetzt offen gegen die queere Community, bundesweit nimmt die Zahl der queerfeindlichen Straftaten zu.

Queere Menschen sind immer häufiger von Abwertung, Bedrohung und Gewalt betroffen: Das ist auch in Bremen und Bremerhaven spürbar, wo nicht nur rechte Parteien hohen Zuspruch erhalten, sondern auch Neonazi-Gruppen ihr Unwesen treiben. Der CSD Bremerhaven ist deshalb aktiver Antifaschismus – gemeinsam verteidigen wir queere Rechte gegen die Angriffe von Rechts!

Als Linksfraktion verurteilen wir jede Form von Queerfeindlichkeit und stehen am Samstag in Bremerhaven – und jederzeit – solidarisch an der Seite der queeren Community. Für uns ist klar: Jeder Mensch soll unabhängig von sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität frei, sicher und selbstbestimmt leben und lieben können. Deshalb kämpfen wir weiterhin für den Schutz queerer Menschen, gesellschaftliche Teilhabe und eine vielfältige Gesellschaft.“