18. Dezember 2018

Bremen soll eine Solidarity City werden!

Solidarity City ist eine in den 70er Jahren entstandene Bewegung, die inzwischen in über 250 Städten weltweit einen Platz gefunden hat. Der Grundgedanke von Solidarity Cities liegt darin, dass alle Menschen, die in einer Stadt wohnen, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus, Geschlecht oder sozialer und ethnischer Herkunft die gleichen Rechte haben.

Dabei handelt es sich um demokratische Grundrechte, die sowohl in der UN-Menschenrechtskonvention als auch im Grundgesetz verankert sind, wie das Recht auf ärztliche Versorgung, Bildung, Arbeit und gleichen Lohn oder das Recht auf soziale Absicherung und ein Leben in Würde.

Teilhabe am kulturellen und sozialen Leben der Stadt sowie ein Leben ohne Angst vor polizeilichen oder aufenthaltsrechtlichen Maßnahmen sind ebenfalls Bestandteile der Solidarity Cities.

Es hat sich gezeigt, dass das solidarische Miteinander und die Gleichstellung von Menschen ohne Papiere oder mit einem prekären Aufenthaltstitel zu einer geringeren Kriminalität und Arbeitslosigkeit führt sowie zur Reduzierung von Ausbeutung und schlechten Arbeitsbedingungen, und damit auch zu einer großen Zufriedenheit und Wohlbefinden aller Einwohner*innen der Stadt.

Mit einem Antrag soll die Bürgerschaft den Senat unter anderem auffordern, dem europäischen Städteverbund „Solidarity Cities“ beizutreten.

Klicken Sie bitte hier, wenn Sie den kompletten Antragstext einsehen möchten.