30. September 2016

Homo-, trans- und interfeindliche Straftaten in Bremen

Immer wieder kommt es zu gewalttätigen Übergriffen
oder Anfeindungen gegen Lesben, Schwule, bi-,
trans-, intersexuelle und queere Menschen
(LSBTTIQ*).

In letzter Zeit häufen sich insbesondere Angriffe und
Sachbeschädigungen gegen das RAT&TAT–Zentrum
für Schwule und Lesben e.V. im Ostertorviertel.

Das RAT&TAT-Zentrum ist eine Beratungsstelle und Interessenvertretung für Schwule, Lesben, Bisexuelle, Trans*, und Inter* und wichtiger Partner bei der Erstellung und Umsetzung des Aktionsplans gegen Homo-, Trans- und Interphobie.

Die Polizei ordnet LSBTTIQ*-feindliche Straftaten der Kategorie „Hasskriminalität“ beim  Staatsschutzkommissariat zu. Allerdings können die Zahlen der polizeilichen Kriminalstatistik aufgrund eines hohen Dunkelfeldes in diesem Bereich nur bedingt Aufschluss über das tatsächliche Ausmaß in diesem Deliktsfeld geben.

Mit einer Kleinen Anfrage möchte die Linksfraktion vom Senat unter anderem erfahren, wie viele Straftaten gegen die sexuelle Orientierung oder Identität/homofeindliche Straftaten in den Kalenderjahren 2011 bis 2016 jeweils von der Polizei erfasst und bei wie vielen dieser Straftaten seitens der Staatsanwaltschaft Ermittlungsverfahren eingeleitet beziehungsweise Anklage erhoben wurden.

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