21. November 2016

Gebührenfreiheit in der frühkindlichen Bildung schrittweise einführen

Foto-Quelle: https://pixabay.com/de/kindergarten-spielwiese-schaukel-1322559/ (CC0 Public Domain)

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Kindertagesbetreuung ist ein wichtiges Instrument der lokalen Armutsprävention. Krippen, Kitas und Horte werden längst nicht mehr nur als Orte der Betreuung und Erziehung begriffen, sondern zu Recht auch als Bildungseinrichtungen.

Die frühe Teilhabe an Kindertagesbetreuung kann zu mehr Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit führen.

Letztere zu steigern, ist dringend geboten, denn die soziale Ungleichheit beeinflusst in Deutschland besonders stark die Startchancen, den späteren Bildungsweg und die Lebensqualität von Kindern.

Frühkindliche Bildung ist daher für die Stadtgemeinde Bremen auch von besonderer sozialpolitischer Bedeutung. Ziel muss sein, sie möglichst sozial-inklusiv zu gestalten. Das setzt voraus, Kinder aus allen sozialen Schichten in die Einrichtungen frühkindlicher Bildung aufzunehmen.

Für eine sozial ausgewogene Teilhabe an frühkindlicher Bildung und Betreuung müssen Zugangshürden minimiert werden. Eine der Zugangshürden sind Kita-Gebühren.

Bundesweit geht der Trend hin zu einer Senkung oder Abschaffung der Kita-Gebühren - mit gutem Grund: Kindertagesbetreuung ist ein Baustein des Bildungssystems, und Bildung muss beitragsfrei und für jedes Kind unabhängig vom Geldbeutel der Eltern zugänglich sein.

Vor diesem Hintergrund hat DIE LINKE einen Antrag eingereicht, mit dem die Stadtbürgerschaft unter anderem beschließen möge, dass das Parlament die Abschaffung der KiTa-Gebühren anstrebt, um den sozial-inklusiven Charakter und Bildungsgedanken der Kindertagesbetreuung zu untermauern.

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