16. Oktober 2017

Spielplätze kindgerecht instand halten und weiterentwickeln!

In der Stadtgemeinde Bremen gibt es einen eklatanten Mangel an Kinderspielplätzen. Ein Bericht der Verwaltung vom Februar 2016 hat ergeben, dass der Versorgungsrichtwert von drei qm pro Kind nicht einmal zur Hälfte erfüllt wird. Hinzu kommt, dass der Zustand vieler bestehender Spielplätze sehr zu wünschen übrig lässt. Von insgesamt 245 Spielplätzen in der Stadtgemeinde Bremen befinden sich mit Stand Februar 2016 mehr als die Hälfte in einem mittleren oder schlechten Zustand.

Selbst bei ausreichenden Spielflächen und intakten Spielgeräten auf Bremens Kinderspielplätzen sind altersübergreifende Spielangebote oder gar pädagogische Betreuung und Spielhäuser längst keine Selbstverständlichkeit. Spielplätze sollten jedoch sowohl für Kleinkinder als auch für ältere Kinder bespielbar sein. Ebenso ist die sozialpolitische Wirkung von Spielhäusern enorm, insbesondere in benachteiligten Stadtteilen. Sie ermöglichen Anbindung und niedrigschwellige Bildungsangebote für die Eltern und ganzheitliche Familienarbeit. So können die Folgen von Armut und Benachteiligung abgefedert werden.

Daher sollten mehr Spielplätze mit Spielhäusern ausgestattet werden. Mit einem Antrag will die Linksfraktion erreichen, die aktuelle Sanierungsgeschwindigkeit der bestehenden Kinderspielplätze zu erhöhen.

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